Lebensretter müssen nicht aussehen wie David Hasselhoff und seine Nixen in der amerikanischen Fernsehserie „Baywatch“.
Wahres Heldentum ist einfacher und bescheidener. Die Spende von Blutstammzellen, für die gesunde Menschen zwischen 18 und 55 Jahren in Frage kommen, kann Leben retten.
Zum Beispiel das Leben von Tim. Der fünfjährige Tim, Sohn unseres Heimatfreundes Jens Schmitz, ist an Leukämie erkrankt. Sein Leben kann gerettet werden. Dafür setzt sein Vater alle Hebel in Bewegung.
Alle Hoffnung richtet sich auf eine Knochenmark- bzw. Blutstammzellenspende. Dass ein passender Spender gefunden wird, entspricht statistisch allerdings einem dicken Lottogewinn. So ist die Menge von Freiwilligen, die Menge von Untersuchungen entscheidend. Gesucht wird sozusagen ein „genetischer Zwilling“. Die Ergebnisse werden in Datenbanken international vernetzter Spenderzentralen eingespeist Erster Schritt ist jeweils ein einfache Blutprobe. Bei Eignung kann eine Blutstammzellgewinnung folgen, die heute in der Regel nur ein drei- bis vierstündiges Anzapfen einer Armvene ohne weiteren Krankenhausaufenthalt verlangt. Die Kosten einer Typisierung liegen bei 50 Euro. So ist auch jede Geldspende willkommen. Krebs bei Kindern und Jugendlichen in Deutschlandetwa 1.800 Neuerkrankungen pro Jahr war vor rund 30 Jahren fast immer tödlich. Der medizinische Fortschritt ermöglicht heute die Heilung von 60 bis 80 Prozent der Erkrankten. Der Aufwand allerdings ist enorm.
Deshalb sammelt der „Förderverein
zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V.“ Spenden.
Konto 88 88 bei der Sparkasse
Krefeld, BLZ 320 500 00.
Bei Angabe des Kennworts „Tim Schmitz“ wird die Hilfe gezielt verwendet.
Einzelheiten zum Verein allgemein im Internet unter www.krebskinder-krefeld.de.
Oder Kontakt mit Jens Schmitz unter
02 41/9 12 89-23
oder per E-Mail unter
jens.schmitz@rve-aachen.de.
Entnommen aus: "Das Tor" Ausgabe 03/2004
|